Die Bear-Hug-Stellung: So geht sie, plus die Variante im Liegen
Die Bear-Hug-Stellung, auf Deutsch Bärenumarmung, ist genau das, was der Name sagt: Sex in einer engen Ganzkörperumarmung. Fragt drei Quellen, und ihr bekommt drei leicht unterschiedliche Anleitungen, aber die Idee ist immer dieselbe. Beide Partner schlingen die Arme und meist auch die Beine umeinander, Brust an Brust, so nah, wie zwei Menschen sich nur sein können. Wenig Akrobatik, viel Nähe.
So geht die Bear-Hug-Stellung
Die häufigste Variante nutzt die Bettkante:
- Ein Partner setzt sich auf die Bettkante oder ein stabiles Sofa und lehnt sich leicht zurück.
- Der andere steht oder kniet zwischen seinen Beinen, so nah, dass sich eure Brustkörbe berühren. Ist das Bett niedrig, hilft ein Kissen unter den Knien.
- Der sitzende Partner schlingt die Beine um die Taille des anderen und die Arme um dessen Rücken oder Nacken.
- Der andere legt die Arme um ihn und hält ihn fest an sich.
- Wiegt euch gemeinsam, statt zu stoßen. In einer so engen Umarmung bewirken kleine Bewegungen viel.
Die Variante im Liegen
Manche Paare meinen mit dem Namen eine Umarmung in Seitenlage: Beide liegen einander zugewandt auf der Seite, die Arme umeinander, das Bein des oberen Partners über die Hüfte des anderen gehakt und fest herangezogen. Das ist noch müheloser und ideal für langsamen, verschlafenen Sex. Andere meinen eine sitzende Variante auf dem Bett, die dem Lotus sehr nahekommt. Probiert alle drei und behaltet die, die sich am meisten wie eine Umarmung anfühlt.
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Warum Paare sie mögen
- Nähe. Ganzkörperkontakt, die Gesichter nur Zentimeter voneinander entfernt und das Gefühl, gehalten zu werden. Viele empfinden das als emotional intensiver als jede Stellung, die auf Tiefe oder Tempo ausgelegt ist.
- Schonend für den Körper. Kein Balancieren, niemand trägt Gewicht, vor allem an der Bettkante und im Liegen.
- Reibender Rhythmus. Weil ihr euch gemeinsam in kleinen Bewegungen wiegt, entsteht ein gleichmäßiger Druck, der sich für viele gut zur Stimulation der Klitoris eignet.
- Reden und küssen. Ihr könnt die ganze Zeit flüstern, küssen und Blickkontakt halten.
Tipps, damit es noch besser wird
- Findet die richtige Höhe. Ist das Bett zu hoch, stellt sich der stehende Partner auf eine Stufe, oder ihr wechselt aufs Sofa. Ist es zu niedrig, kniet der andere auf einem Kissen.
- Drücken, dann loslassen. Einander im richtigen Moment fest an sich zu ziehen ist die halbe Magie dieser Stellung.
- Nehmt das Tempo raus. Das ist eine Stellung für langen, langsamen Sex, kein Sprint ins Ziel.
- Macht sie zum Abschluss. Viele Paare wechseln nach einer energischeren Stellung in den Bear Hug, als langsames, inniges Finale.
Passt der Bear Hug zu euch?
Er passt zu fast jedem Paar, auch bei Größenunterschied oder eingeschränkter Beweglichkeit, weil beide Partner gestützt bleiben. Wenn Knien in den Knien weh tut, nehmt die Variante in Seitenlage. Ähnliche Stellungen für danach sind der Lotus, die sitzende Umarmung von Angesicht zu Angesicht, und die Schmetterlingsstellung, die dieselbe Bettkante nutzt, aber mit angehobenen Beinen für mehr Tiefe.
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Häufige Fragen
Was ist die Bear-Hug-Stellung?
Die Bear-Hug-Stellung (Bärenumarmung) ist Sex in einer engen Ganzkörperumarmung. In der häufigsten Variante sitzt ein Partner auf der Bettkante und schlingt die Beine um den anderen, der zwischen seinen Beinen steht oder kniet. Beide legen die Arme fest umeinander.
Ist die Bear-Hug-Stellung gut für Anfänger?
Ja. Sie braucht weder Kraft noch Gleichgewicht, beide Partner sind gut gestützt, und ihr bewegt euch gemeinsam in kleinen, wiegenden Bewegungen.
Gibt es den Bear Hug auch im Liegen?
Ja. Viele Paare machen ihn auf der Seite liegend, einander zugewandt, die Arme umeinander und ein Bein über die Hüfte des anderen gehakt. Das ist noch müheloser und ideal für langsamen Sex.
Was ist der Unterschied zwischen Bear Hug und Lotus?
Beim Lotus sitzen beide auf dem Bett, einer im Schoß des anderen. Beim Bear Hug nutzt ihr meist die Bettkante, und ein Partner steht oder kniet. Das ist schonender für Hüften und Knie.
Manche Nächte sind nicht dazu da, etwas Neues auszuprobieren. Sondern dazu, sich festzuhalten.
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